«Ich lache gern und viel und laut.»

Annika Schomburgs Lachen ist ansteckend. Diese positive Energie ist es auch, die der TopCC Marktleiterin in Rothrist und ihrem Team durch die gar nicht so stille Vorweihnachtszeit hilft.

Im TopCC Radio läuft «Take a chance on me» von ABBA, «gib mir eine Chance.» Das passt. Annika Schomburg hat ihre Chancen immer genutzt. Aufgewachsen bei Berlin, zog sie mit 17 Jahren nach Lübeck und lernte dort ihren heutigen Mann aus dem Südschwarzwald kennen. Weil sie immer schon in den Süden wollte, machte sie sich mit ihm auf in Richtung Schweiz, ins Nachbardorf von Zurzach. Nach einigen Jahren im Harddiscount wechselte sie zu ihrem heutigen Arbeitgeber. Als die Stelle für die Marktleitung in Rothrist frei wurde, zögerte sie nicht lange, bewarb sich und bekam den Job.

Ausnahmeerscheinung Annika

Heute ist Annika die einzige Frau im Team der elf TopCC Marktleitenden. Ein Umstand, der ihr wieder einmal ein lautes Lachen entlockt: «Ich bin der lebende Beweis, dass wir es genauso drauf haben, und möchte alle Frauen ermutigen, sich auf Führungspositionen zu bewerben.» Auch die Gastronomie ist eine Männerdomäne. Dabei habe man als Frau in einer von Männern dominierten Arbeitswelt aber einen grossen Vorteil, stellt Annika selbstironisch fest. «Es ist einfacher mit Männern. Frauen sind so kompliziert.» «Ich hatte Erfahrungen mit den Grossen. TopCC ist auch gross: breit gefächert, grosse Flächen, grosse Mengen. Wenn du dich damit wohlfühlst, bist du hier goldrichtig», erklärt sie. Viele Menschen können mit den Dimensionen eines Grossmarkts nicht umgehen. Das sieht Annika auch immer wieder, wenn es darum geht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren. Die Grösse wirke oft einschüchternd. Das sei einer der Gründe, warum viele Frauen sich das nicht zutrauten. Nicht so Annika: «Mir hat das immer schon gefallen. Je grösser, desto besser, desto schöner. Ich brauch‘ Bewegungsfreiheit, je mehr, desto besser!»

Ihr höchstes Gut: Freiheit

TopCC bietet ihr neben der Bewegungsfreiheit auch viel Handlungsfreiheit. Sie geniesst es, als Marktleiterin flexibel zu sein, schnell reagieren zu können und nicht in festen Abläufen festzustecken. «Jeden Tag begegnet dir ein neuer Mensch. Jeder Tag ist anders. Das ist herrlich», schwärmt sie von ihrem Job. Da überrascht es kaum, dass Annika Motorrad fahren zu ihren Hobbys zählt. Ihre Umschreibung «motorsportaffin» darf als vornehmes Understatement gewertet werden. Zehn Jahre lang waren sie und ihr Mann das Präsidentenpaar des Porscheclubs Mittelland. Inzwischen geht sie ihrer Leidenschaft nicht mehr so intensiv nach: «Wir fahren gerne in den Schwarzwald, wo mein Mann herkommt, und machen Motorradreisen nach Frankreich und Italien.»

Fordernde Momente

Manchmal ist es herausfordernd und kann einen an die Grenzen bringen, wenn viele Leute gleichzeitig etwas von einem wollen. Zum Glück hat sie ein eingespieltes Team hinter sich: «Wir sind alle sehr freundlich und können gut miteinander reden. Ich denke, viele Herausforderungen konnten wir alleine dadurch schon gut meistern.» Der schönste Moment in ihrer TopCC Karriere ist bezeichnenderweise der Marktumbau, der knapp vor der Corona-Krise fertig wurde: «Damals haben wir hart gekämpft und hart gearbeitet.» Keine Krise, aber doch eine echte Herausforderung ist die Vorweihnachtszeit. Die Kunden werden ungeduldiger, alles kann nicht schnell genug gehen. Annikas Team steckt jedes Jahr viel Arbeit rein, produziert Geschenkkörbe, stellt die Warenverfügbarkeit sicher und sorgt dafür, dass alles ordentlich präsentiert wird. Dem Weihnachtsstress begegnet Annika auf ihre Art: «Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch. Das versuche ich auf meine Mitarbeiter zu übertragen. Wenn ich sehe, dass sie langsam einknicken, dann versuche ich sie zu motivieren oder ich nehme sie – wenn man es wieder darf  in den Arm und versichere Ihnen, dass wir das hinbekommen.» Eine klassische Weihnachtsfeier gibt es nicht. Dafür einen kleinen, so genannten «Rimuss-Empfang» ohne Alkohol an Weihnachten und Silvester. Die offizielle Weihnachtsfeier ist erst im Januar. Apropos: Vorsätze fürs neue Jahr? Wieder ein lautes Lachen: «Da bin ich total langweilig. Ganz ehrlich: nein. Was ich ändern will, ändere ich sofort.» Das ist typisch Annika: Wieso warten, wenn man das Glück in die eigene Hand nehmen kann?

Annika Schomburg ist keine Weihnachtsexpertin. Dennoch, oder gerade deshalb liefert sie mit ihren Top fünf Festtags-Must-haves einen erfrischend anderen Blick auf die Weihnachtsfeiertage. Mit ihrer gesunden Einstellung werden zu hohe Erwartungen von vornherein ausgeschlossen und Klischeebilder gar nicht erst bedient. Genuss und Freude kommen dennoch nicht zu kurz.

Meine Weihnachts-Top-Five

  • Le Serre Nuove
    Ein für mich unheimlich leckerer, sehr fruchtiger, runder Wein, der ganz hervorragend zu Fleisch passt. Da hast du Sonne im Glas. Mein absoluter Favorit, der bei mir an Weihnachten auf dem Tisch steht. Sehr schön ist es auch, wenn es draussen kalt ist, Feuer im Kamin brennt, mein Mann und ich gemeinsam auf der Couch sitzen und ein Glas oder zwei von diesem Cuvée geniessen.
  • Filet vom Weiderind
    Natürlich selbst zubereitet. Mit Rotkraut und Pommes frittes von einer guten Kartoffel, zum Beispiel der Sorte Erika, aus der Heissluftfriteuse. Dann sind sie weniger fettig. Das klingt vielleicht nicht sehr besonders, aber das ist es gerade. Für mich ist es eine Möglichkeit, etwas Ruhe einkehren zu lassen. Experimente mache ich unterm Jahr. Wenn ich etwas ausprobieren will, dann am liebsten sofort.
  • Überraschende Geschenke
    Bei mir ist es so: Ich werde nicht gerne beschenkt. Was ich gerne möchte, kaufe ich mir sofort. Mein Mann und ich sagen jedes Jahr, wir schenken uns nichts. Und dann ist es meist doch so, dass einer von uns dem anderen etwas schenkt. Einmal hat er mich mit einem besonders edlen Wein überrascht. Da bin ich aus allen Wolken gefallen und mit leeren Händen für ihn dagestanden. Das nächste Jahr schenkte ich ihm eine Flasche, und er hatte nichts. So geht es Jahr für Jahr. Wie soll man sagen? Wir überraschen uns! Die Flasche von damals ist übrigens für unsere Pensionierung reserviert.
  • Kranz statt Baum
    Für Weihnachtsdeko bin ich nicht der Typ. Ich bin eher minimalistisch veranlagt, was das anbelangt. Vor fünf Jahren habe ich die gesamte Weihnachtsdeko mit in den TopCC Markt gebracht. Damit schmücken wir seither unseren Weihnachtsbaum. Das heisst im Umkehrschluss, zuhause habe ich keinen. Das Maximum ist ein Adventskranz. Den kaufe ich bei einer kleinen Gärtnerei bei mir in der Nähe. Den machen sie dort immer selber mit viel Herzblut.
  • Backen leicht gemacht
    Ich muss gestehen: Ich backe nicht gerne. Ich kaufe lieber einen fertigen Guezliteig im TopCC, steche die Guezlis aus, schiebe sie in den Backofen und fertig. Mein Kundenfachberater Silvio Hunziker bringt im Advent oft selbstgebackene Guezlis mit. Die schmecken mir eigentlich am besten.

Geschirr für ein gutes Gewissen

Selten war die Luft so sauber wie zu Beginn der Corona-Zeit. Selten wurde jedoch auch so viel Verpackungsmaterial für den Gassenverkauf und Lieferservices benötigt. Material, das nach Gebrauch meist im Müll landet. Ressourcenschonende und biologisch abbaubare Verpackungen sind daher das Gebot der Stunde.
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Dekantieren und Karaffieren

Oft gehört, aber selten nötig. Sie sitzen im Restaurant und freuen sich auf die Flasche Wein, die Ihnen der Kellner nun gleich öffnen wird und dann kommt die Frage: «Soll ich Ihnen den Wein dekantieren?» Er steht vor einem – mit der Flasche in der Hand – wie der Lehrer, der nun vom Prüfling die richtige Lösung hören will. In den meisten Fällen löst die Frage ein Schulterzucken aus, weil man sich nicht sicher ist, welche Antwort man dem Kellner nun richtigerweise geben soll! Die Sache ist recht simpel, wenn man sich bewusst ist, welche Funktionen das Dekantieren oder Karaffieren erfüllen soll.
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Unsere Passion überzeugt.

Der neue Trend bei Gin? Regionalität! Moreno Gasser von Maurice Richard im Interview.
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