Craft Beer und Slow Brewing – Schweizer Qualität

Schützengarten – der Name bürgt für Qualität. Nicht umsonst ist diese Brauerei in St. Gallen mit 242 Jahren die älteste in der ganzen Schweiz. Und das will etwas heissen. Aus der Kleinbrauerei am Stadtrand von St. Gallen ist über Jahrzehnte eine moderne Qualitäts- und Spezialitätenbrauerei geworden.

Modern, sauber, effizient

Ein Beispiel? Die Kühlung: Kaum war die Kältemaschine erfunden, installierte Arnold Billwiller eine solche in seiner Brauerei. Der Strom? Kam vom eigens dafür errichteten Wasserkraftwerk, das 2004 umfassend erneuert wurde. Heute produziert es rund das Doppelte des Stromverbrauchs der Brauerei. Und so entwickelte sich das Unternehmen immer weiter. Während andere Brauereien den Weg ins Massengeschäft suchten, verschrieben sich die Brauer im Schützengarten der Pflege der Bierqualität und der Herstellung von Spezialbieren. Jahr für Jahr präsentieren die Ostschweizer zahlreiche Neuheiten. Was die gelebte Philosophie von Schützengarten ausmacht? Das sind nicht zuletzt die ständigen Investitionen in die Erneuerung und Modernisierung der Anlagen. Und so verfügt die Brauerei heute über eine der modernsten Produktions- und Abfüllanlagen Europas.

Slow-Brewing-Gütesiegel

Ein weiteres Qualitätsmerkmal: die Auszeichnung mit dem Slow-Brewing-Gütesiegel 2014. Damit ist die Brauerei Schützengarten eine von insgesamt 31 zertifizierten Brauereien aus Deutschland, Österreich und Italien und die bisher einzige in der Schweiz. Kennzeichen dieses Gütesiegels: Neben der Verwendung reinster, natürlicher Rohstoffe ist es die langsame, schonende Brauweise des Slow Brewing, die sich ganz wesentlich auf den besonders runden und ausgereiften Geschmack der Biere auswirkt. Und was bedeutet das Slow-Brewing-Gütesiegel? Um diese Auszeichnung zu vergeben, prüft Slow Brewing nicht nur die Qualität des Biers, sondern auch die Brauerei, die es herstellt. Die Überprüfung von Geschmack und Güte des Biers erfolgt über zwölf Monate im Jahr sowohl im frisch abgefüllten als auch im «gealterten» Produkt. Brauerei und Herstellungsprozess werden jährlich unter die Lupe genommen. Zertifiziert werden dabei Rohstoffbeschaffenheit und Lebensmittelsicherheit, Art und Sorgfalt der Brauweise, Qualitätsmanagement, aber auch Unternehmensführung und -kultur.

«Craft-Brauer des Jahres international»

Und so verwundert es nicht, dass die Top-Qualität der Ostschweizer dem deutschen Meininger Verlag 2020 eine besondere Auszeichnung wert war: Die Brauerei Schützengarten erhielt den Titel «Craft-Brauer des Jahres international» und ging mit elf der begehrten Awards nach Hause.

Rund 1'000 Biere aus ca. 30 Ländern traten in 50 Kategorien zum Qualitätstest an. Vom klassischen Lagerbier über das holzfassgereifte Starkbier bis zum komplexen Imperial Stout war alles dabei. Und wer wurde «Craft Beer des Jahres 2020 international»? Richtig geraten, der Rum-Bock aus der Schützengarten Kreativ-Brauerei Brauwerk. Das Säntisbier erhielt die Auszeichnung «Kellerpils des Jahres 2020». Beide Biere wurden mit der Platin-Auszeichnung gewürdigt.

Ein Museum für Liebhaber

Und noch etwas zeichnet das Traditionsbewusstsein von Schützengarten aus: das Bierflaschenmuseum. Es zeigt eine Sammlung von über 3'000 Flaschen aus 260 verschiedenen Schweizer Brauereien. Die Highlights: Neben jüngeren Exemplaren aus neugegründeten kleinen Spezialitätenbrauereien sind alte Ton-Flaschen zu bewundern, die teilweise über 140 Jahre alt sind. Vertreten sind Stücke aus mehr als 140 Ortschaften: ein Beweis für die vielfältige Biertradition der Schweiz. So zählte die Eidgenossenschaft Ende des 19. Jahrhunderts über 600 Brauereien.

Nachhaltigkeit – ein Muss

Auch die Nachhaltigkeit spielt in der Brauerei Schützengarten eine wichtige Rolle. Viele Faktoren helfen, den ökologischen Fussabdruck Schritt für Schritt zu verringern, Stichwort Erneuerbare Energie. So wird die für den Betrieb benötigte elektrische Energie im eigenen Wasserkraftwerk an der

Sitter produziert. Das Wasserkraftwerk Erlenholz wurde 1895 in Betrieb genommen. Seit dem Neubau im Jahr 2003 und der Turbinenrevision im Frühling 2016 produziert das Wasserkraftwerk mit einer Maximalleistung von 470 kW pro Jahr 3'100'000 kWh. Ein weiterer Baustein gelebten ökologischen Bewusstseins: eine auf dem Dach des aufgestockten Füllereigebäudes befindliche Photovoltaik-Anlage. Von der per Wasserkraft und Photovoltaik pro Jahr produzierten Energiemenge verbraucht die Brauerei selbst durchschnittlich etwa die Hälfte. Der Rest wird ins städtische Netz eingespeist und reicht aus, um den Jahres-Energiebedarf von 400 durchschnittlichen Haushalten zu decken. So präsentiert sich die Brauerei durch und durch als moderner Betrieb, der sich seiner Wurzeln und seiner Verantwortung bewusst ist. Aber das Wichtigste: Genuss hat immer oberste Priorität.

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