Beim Fondue-Genuss gibt's keine Grenzen.

Grundlage:

50 % Greyerzer Wer ein Fondue mit einer individuellen Note geniessen möchte, sollte sich für eine selbstgemachte Fonduemischung und nicht für eine Fertigmischung entscheiden. Denn damit sind keine Grenzen gesetzt: Ein schmackhaftes Fondue entsteht aus einem variantenreichen Käse-Ensemble mit Zutaten wie Kräutern, Gewürzen oder auch Tomatenpüree. Für eine selbst zusammengestellte Mischung bietet sich in jedem Fall 50 % Greyerzer an. Der Grund ist sein würzig-pikantes Aroma, das geschmacklich die perfekte Ausgangsbasis für ein gelungenes Fondue bietet. Wichtig ist dabei, den Reifegrad zu beachten und den Gästen anzupassen – Kinder lieben es eher mild, Erwachsene rezent.

Welche anderen Käse-Sorten?

Nun gilt es je nach Vorliebe zu entscheiden, welche weiteren Käse-Sorten das selbstgemachte Fondue enthalten soll. Sei es ein würziger Appenzeller, ein pikanter und leicht süsslicher Gorgonzola oder ein scharf-nussiger Camembert – sie alle bieten sich für ein geschmacksintensives Fondue an. Wichtig ist die Experimentierfreude, um die für Sie geschmacklich ideale Mischung zu finden. Aufgepasst: Was man bei der Auswahl in jedem Fall bedenken sollte, ist der unterschiedliche Schmelzgrad, den der Käse je nach Reifegrad hat. Damit beim Fondue die diversen Käse-Sorten gleichzeitig schmelzen und sich ideal verbinden, ist es somit ratsam, gleichaltrige Sorten zu wählen. Denn nur so kann man sicher sein, dass die Konsistenz des Käses einheitlich-crèmig ist. Geheimtipp vom Profi: Ein kleines Stück Schmelzkäse im Fondue auflösen. Das enthaltene Schmelzsalz hilft, dass das Fondue gelingt (scheidet weniger).

Und was noch?

Ist die Käseauswahl getroffen, geht es um die weiteren Zutaten: Ein trockener, säuerlicher Schweizer Weisswein, ein Schuss Kirsch oder lieber die alkoholfreie Variante mit Apfelwein und Apfelsaft? Majoran, Pfeffer, Muskatnuss, Knoblauch oder vielleicht ein wenig Chili für die Würze? Mit der Wahl Ihrer Zutaten können Sie den Geschmack Ihres Fondues erheblich und individuell beeinflussen.

Was wird getunkt?

Zu einem Fondue wird klassischerweise Brot serviert. Dabei sollte man darauf achten, ein Brot mit viel Kruste zu wählen, weil dies besser an der Gabel hält. Geschmacklich empfiehlt sich ein leckeres Nussbrot. Aber es schmecken auch Kartoffeln oder Blumenkohl- und Broccolirösli (vorgekocht, aber noch bissfest). Natürlich passt auch jedes andere Gemüse oder Pilze.

Was wird getrunken?

Klassischerweise geniesst man dazu entweder Weisswein, Schwarztee oder auch mal etwas Kirsch. Wer sich für Wein entscheidet, sollte einen Weisswein mit mittlerer Säure wählen. Empfehlenswert sind beispielsweise ein Chasselas aus dem Wallis oder der Waadt, aber auch ein Walliser Petite Arvine schmeckt wunderbar zu einem Fondue. Wer aber lieber ein Glas Rotwein geniessen möchte, ist mit einem Pinot Noir gut beraten. Und denjenigen, die zu einem deftigen Fondue lieber ein alkoholfreies Getränk geniessen, empfiehlt sich ein herber Schwarztee.

So gelingt das perfekte Fondue.

Die richtige Käse-Mischung ist gewählt, das Caquelon bereit. Aber wie bereitet man nun das Fondue richtig zu? Mit dem folgenden Rezept steht einem gelungenen Fondue nichts im Weg.

  • 4 dl Wein zusammen mit gehacktem Knoblauch (1 – 2 Knoblauchzehen) bei kleiner Hitze im Caquelon aufkochen.
  • 1000 Gramm des vorab geriebenen Käses beigeben (für 4 Erwachsene). Bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren den Käse schmelzen.
  • 2 Teelöffel Maisstärke (Maizena) in ein wenig Kirschwasser auflösen und das Ganze in den Käse einrühren.
  • Geduldig weiterrühren. Und falls sich Käse und Wein nicht binden, ein wenig Zitronensaft oder noch etwas Maizena dazugeben.
  • Mit Pfeffer würzen.
  • Das Caquelon vom Herd nehmen, das Rechaud anzünden und mit dem Caquelon auf den Tisch stellen.
  • Laufend rühren und dann heisst es: «En Guete!»

Die Profi-Tipps im Notfall

  • Das Fondue ist zu dünn
    Temperatur erhöhen, etwas mit kaltem Wasser angerührtes Maizena dazugeben, umrühren.
  • Das Fondue ist zu dick
    Temperatur erhöhen, unter Umrühren etwas Weisswein (oder Most) dazugeben.
  • Das Fondue scheidet
    Caquelon auf die Herdplatte stellen. Maizena in etwas Zitronensaft und Wein (oder Most) auflösen, kräftig umrühren und kurz aufkochen.

Verdauungshilfe Weder Weisswein noch Kirsch beschleunigen die Verdauung. Je mehr Alkohol eine Person konsumiert, desto mehr Zeit braucht das Essen vom Magen in den Dünndarm. Darum der Tipp: Schwarztee. Die in ihm enthaltenen Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm und helfen, schwere Mahlzeiten zu verdauen. Wer auf Koffein verzichten will oder einen sehr empfindlichen Magen hat, weicht am besten auf Pfefferminz oder Fencheltee aus.

Abwasch-Tipps

  • Gleich nach Gebrauch kaltes Wasser ins Caquelon geben und einwirken lassen.
  • Dem Wasser jeweils einen oder zwei Spritzer Eiweiss- löser beigeben. Auch Waschmittel (nur Pulver) hat die gleiche Eiweisslöser-Wirkung.
  • Ein Racletteschüfeli aus Plastik tut auch hier seinen Dienst – mit ihm lassen sich Reste entfernen.
  • Bei Eingebranntem hilft Stahlwolle. Dann aber nur mit Wasser reinigen, keine Zusätze.

Hausmittel gegen Fonduegeruch Essig und Wasser in einer Pfanne warm machen, danach mit der Pfanne durch die betroffenen Räume gehen und über Nacht stehen lassen.

1.Greyerzer
Die perfekte Basis für jedes Fondue. Die Käsemischung sollte mindestens zur Hälfte aus Greyerzer bestehen. Im Reifegrad kann je nach Geschmack variiert werden.

2.Tilsiter 
Als eine der beliebtesten Schweizer Käse-Sorten passt der Tilsiter hervorragend zu einem Fondue – ob mittelreif oder würzig.

3.Gorgonzola
Ebenfalls ein charakterstarker Käse, der sich in einer scharfnussigen Geschmacksrichtung für ein Fondue eignet: mild, würzig und cremig.

4.Appenzeller
Ein würziger Käse, der sich als Ergänzung optimal eignet. Auch mit seinem Reifegrad kann individuell über den Charakter des Fondues entschieden werden.

5.Schmelzkäse
Der Trick 77 der Fondue-Zubereitung ist ein Stück Gerber Schmelzkäse. Das enthaltene Schmelzsalz hilft, dass das Fondue weniger scheidet.

6.Vacherin Fribourgeois
Dank seinem besonders milden, aber würzigen Charakter und seinem zart schmelzenden Teig, eignet er sich hervorragend für ein Fondue.

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